Internationaler Frauentag - die bestbezahlten Berufe für Frauen

Trotz aller Bemühungen zum Erreichen der Gleichberechtigung, gibt es auch heute noch gravierende Unterschiede zwischen Frauen und Männern. Vieles hat sich seit der Einführung des Internationalen Frauentags 1911 getan, doch Gender Pay Gap, geringe Frauenquote und Ungleichheit sind auch heute noch Thema.

Zum Frauentag am 08.März liefern wir einen Blick in die Geschichte der Frauenbewegung und einen Überblick über die 10 bestbezahlten Berufe für Frauen.

Die Geschichte hinter dem Internationalen Frauentag

Die Geschichte des Internationalen Frauentags beginnt in der Arbeiterinnenbewegung Ende des 19. / Anfang des 20. Jahrhunderts. Bereits da war es Ziel der Frauenbewegungen, einen Tag einzuführen, an dem sich Frauen landesweit und sogar weltweit für Gleichberechtigung, höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen für Frauen sowie für ein Frauenwahlrecht und gegen Diskriminierung einsetzen wollten.

Clara Zetkin, deutsche sozialistische Politikerin und Frauenrechtlerin, schlug 1910 auf der Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz in Kopenhagen die Einführung eines internationalen Frauentages vor. Allerdings noch ohne ein konkretes Datum zu nennen.

Nur ein Jahr später fand der erste Internationale Frauentag statt, damals noch am 19. März. In vier europäischen Ländern (Dänemark, Deutschland, Österreich, Schweiz) und in den USA feierten Frauen diesen Aktionstag. Hauptthema damals: das aktive und passive Wahlrecht für Frauen. Dann folgten weitere Länder:

  • 1911: Dänemark, Deutschland, Österreich, Schweiz und USA
  • 1912: Frankreich, Schweden, Niederlande
  • 1913: Russland

Der 8. März als Datum ist vermutlich eine Ehrung der streikenden Frauen der armen Stadtviertel in Petrograd. Diese hatten am 8. März 1917 zu streiken begonnen, was einer der Auslöser für die Februarrevolution in Russland war. Grund genug, dass man auf der "Zweiten Internationalen Konferenz kommunistischer Frauen 1921“ dieses Datum als Gedenktag festlegte.

1975 machten die Vereinten Nationen den 8. März zum "Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden".

Der Internationale Frauentag in Deutschland und der Welt

In Deutschland ist der Internationale Frauentag allgemein bekannt, aber er gilt nur im Bundesland Berlin als gesetzlicher Feiertag (seit 2019). In Mecklenburg-Vorpommern soll es ab 2023 genauso sein.

Dagegen gibt es mittlerweile 26 Länder, in denen er gesetzlicher Feiertag ist:

  • Angola
  • Armenien
  • Aserbaidschan
  • Burkina Faso
  • Eritrea
  • Georgien
  • Guinea-Bissau
  • Kasachstan
  • Kambodscha
  • Kirgisistan
  • Kuba
  • Laos
  • Madagaskar
  • Moldau
  • Mongolei
  • Nordkorea
  • Nepal
  • Russland
  • Sambia
  • Tadschikistan
  • Turkmenistan
  • Uganda
  • Ukraine
  • Usbekistan
  • Vietnam
  • Weißrussland

Das Motto des Internationalen Frauentags 2022

Jedes Jahr steht der Internationale Frauentag unter einem Motto. Dieses Jahr, 2022, lautet das: Der Wandel ist weiblich.

Diese sind die Themen der vergangenen Jahre:

  • 2021: Mehr Gewerkschaft, Mehr Gleichstellung, Mehr denn je.
  • 2020: Wir fairändern: #fairsorgen #fairgüten #fairteilen
  • 2019: Wir für ein soziales Europa
  • 2018: Wir verändern (100 Jahre Frauenwahlrecht - Wir haben viel erreicht.)

Die Situation der Frauen heute

Im Jahr 2018 war die Gleichstellung der Frauen in 143 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen in deren Verfassung festgehalten. In 40 weiteren Ländern war das nicht der Fall. Noch immer sind Frauen und Mädchen besonders betroffen von Armut, Hunger, Gewalt fehlender Gesundheitsversorgung und teils ohne das Recht auf Bildung.

Auch in Deutschland ist das spürbar, so hat es uns die Corona-Krise gezeigt. Vor allem die Frauen übernehmen die Kinderbetreuung und stecken in beruflichen Aspekten zurück.

Aktuelles Thema und Problem ist das sogenannte Gender Pay Gap, die ungleiche Bezahlung von Frauen und Männern. Sie schwankte seit 1995 bis zuletzt zwischen 19 und 23 Prozent. Frauen arbeiten oft in schlechter bezahlten Berufen und steigen seltener in Führungspositionen auf als Männer.

In den 200 größten deutschen Firmen war zuletzt nur etwas mehr als jedes zehnte Vorstandsmitglied weiblich. Nur ein Drittel der Sitze im Bundestag werden von Frauen besetzt und nur ein Bruchteil der UN Staaten hat eine weiblichen Regierungsspitze.

Prominente Frauen, die sich für Gleichberechtigung einsetzen

Seit 2007 setzt sich die Deutsche Krebshilfe für das Comprehensive Cancer Center (CCC) ein, ein Programm zur Initiierung und Förderung von Onkologischen Spitzenzentren. So wurde bereits die Grundlage für eine flächendeckende, strukturierte, leistungsfähige und zukunftsorientierte Patientenversorgung in Deutschland geschaffen. Doch damit ist das Ziel nicht erreicht. Durch eine enge Kooperationen von Ärzten, Krankenhäusern und onkologischen Schwerpunktpraxen sollen diese von den wissenschaftlichen Entwicklungen und Erkenntnissen der CCCs unmittelbar profitieren.

Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe, möchte in Zukunft die Patientenversorgung in Deutschland „auf das höchstmögliche Niveau bringen“. Vor allem in ländlichen Gebieten sieht er hier noch einen deutlichen Mangel an Angeboten.

Malala Yousafzai

Malala Yousafzai

Malala Yousafzai,
Friedensnobelpreisträgerin und Kinderrechtsaktivistin aus Pakistan

"Wir können nicht erfolgreich sein, wenn die Hälfte von uns zurückgehalten wird."

Marie Curie

Marie Curie

Marie Curie,
Nobelpreisträgerin/Physikerin


"Träume dir dein Leben schön und mach aus diesen Träumen eine Realität"

Nancy Pelosi

Nancy Pelosi

Nancy Pelosi,
Sprecherin des US-Repräsentantenhauses


"Ich will, dass Frauen ihre Macht erkennen und wertschätzen. Sie müssen verstehen, dass nichts der Politik so gut getan hat, wie mehr weiblicher Einfluss."

Die Top 10 der bestbezahlten Berufe für Frauen

Auch im Jahr 2022 ist die Gleichstellung der Geschlechter immer noch nicht überall erreicht. So verdienen Frauen, auch wenn sie im gleichen Beruf arbeiten und die gleiche Berufserfahrung vorweisen können, meist weniger als ihre männlichen Kollegen.

Es gibt aber auch Berufe, in denen Frauen sehr gut bezahlt werden.

Hier ist die TOP 10 der lukrativsten Positionen für Frauen:

1.

Fondsmanagerin

2.

Headhunterin

3.

Unternehmensberaterin

4.

Anlageberaterin

5.

Pharmareferentin

6.

Immobilienmaklerin

7.

Personalreferentin

8.

Einkäuferin

9.

PR-Beraterin

10.

Marktforscherin

Quelle Statista

Was ist für Sie dabei? Sorgen Sie selbst für Ihre Gleichberechtigung und treten Sie für sich ein. Erst in 8 Jahren soll der Ver­dienst­ab­stand auf 10 % gesenkt werden.

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